Über Uns

Marktszene

Fanajana

Fanajana ist ein gemeinnütziger Verein, der im Februar 2018 von Claudia Schweppe-Unruh (1. Vorsitzende), Dr. Martin Frank (2. Vorsitzender), Eckhard Schweppe (Schatzmeister), Dr. Anne Jankuhn-Janari (Schriftführerin), Felicia Grau, Prof. Dr. Susanne Rau und Frank Beckmann gegründet wurde.

Vorrangiges Ziel unseres Vereins ist die Verbesserung der Qualität der Betreuung und Behandlung schwangerer Frauen, Gebärender und ihrer Neugeborenen und damit auch die Erhöhung der Sicherheit der (werdenden) Mütter und ihrer Neugeborenen in unterprivilegierten Regionen der Welt. Des Weiteren liegen Schwerpunkte unserer Arbeit in der Hygienefortbildung und in der Familienplanung. Vorrangig soll sich unser Engagement zunächst auf Madagaskar, zu späterer Zeit ggf. auch auf andere, ähnlich unterprivilegierte Regionen der Welt beziehen.

Fanajana ist ein Wort aus der madagassischen Sprache und bedeutet so viel wie "achtungsvoll" oder auch "respektvoll". Auf genau diese Weise möchten wir unsere Hilfe zur Selbsthilfe weitergeben.


Auf Madagaskar haben wir eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verein Ärzte für Madagaskar begonnen.


Unsere Satzung können Sie hier herunterladen:

Über Uns

Die Hebamme Claudia Schweppe-Unruh und der Arzt Dr. Martin Frank reisten 2017 nach Madagaskar und besuchten dort im sehr ländlichen und bitterarmen Südwesten des Landes, beauftragt vom Verein Ärzte für Madagaskar e. V., insgesamt 10 kleine Gesundheitszentren.

Auf Französisch heißen diese Gesundheitszentren Centre de Santé de Base. Dort arbeiten meist jeweils 1-2 Hebammen und manchmal auch zusätzlich noch 1 Pfleger oder 1 Krankenschwester zusammen und stellen die einzige Gesundheitsversorgung für die gesamte ländliche Bevölkerung dar. Sie versorgen in erster Linie Schwangere und Gebärende, beraten aber auch in Sachen Familienplanung und kümmern sich darüber hinaus auch um alle kleinen und größeren Unfälle, Verletzungen und Erkrankungen.

Claudia und Martin waren zu tiefst erschüttert von den vorgefundenen Verhältnissen, unter denen beispielsweise die Frauen dort ihre Kinder zur Welt bringen müssen. Gruselige hygienische Zustände, ohne Zugang zu Wasser und Strom, mit ungenügenden Mitteln und Medikamenten sowie nach einer sehr unzureichenden madagassischen Ausbildung kämpfen die meist noch sehr jungen Hebammen und Pflegekräfte häufig einen verzweifelten Kampf um das Leben der Frauen und ihrer Neugeborenen.

Um die Hebammen vor Ort zu unterstützen und um den zu versorgenden Familien eine bessere und würdevollere Versorgung zu ermöglichen, haben wir den Verein Fanajana e. V. gegründet.

Wir möchten dabei unsere Hilfe ganz bewusst nach den Bedürfnissen und Wünschen der Hebammen ausrichten, die sie selbst formulieren und sie in dem Maße und in allen Richtungen unterstützen, sie möglichst rasch in die Lage zu versetzen, den hohen Anforderungen einer sicheren Gesundheitsversorgung entsprechen zu können. Insofern ist unsere Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Besser ausgebildete Hebammen sollen schließlich als Multiplikatorinnen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten an ihre Kolleginnen weitergeben können.

Die Zwillinge Martin und Claude ;)