Dress einer Hebamme

Wir helfen Hebammen auf Madagaskar

Wenn Frauen auf Madagaskar ein Kind bekommen, dann sind sie meist auf sich alleine gestellt. Aber wenn sie Glück haben, hilft ihnen eine Hebamme.
Aber die Hebammen haben dort fast nichts, um zu helfen, außer ihrem guten Willen. Sie können auf keine nenneswerte Infrastruktur zurückgreifen, sie arbeiten häufig alleine, unter desolaten Bedingungen und können selten auf eine ausreichende Berufserfahrung zurückgreifen.
Das wollen wir ändern.

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Fanajana vor Ort

2018 waren wir vor Ort.

Infrastruktur

Eine Infrastruktur gibt es fast nicht.
Strom? Fehlanzeige. Kühlung von Medikamenten und Räumen? Nicht möglich. Und beim Stichwort "Medikamente", muss die Hebamme auf Madagaskar sowieso meistens passen. Wasser um Desinfektionslösungen herzustellen, für die Sauberkeit, zum Kochen oder einfach nur zum Trinken? Ja, aber aus einem öffentlichen Brunnen.

Unser Ziel:

Die Herstellung einer Infrastruktur für zwei besonders bedürftige Gesundheitszentren im Südwesten des Landes. Diese sollen zu Muster-CSBs gemacht werden, die als Vorbild für Aufbau und Modernisierung anderer CSBs im Rest des Landes fungieren sollen.

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Centre de Santé de Base

Das madagassische Gesundheitsministerium betreibt im ländlichen Madagaskar Krankenstationen - Centres de Santé de Base, kurz "CSB" - die der medizinischen Basisversorgung der Bevölkerung dienen sollen.
"Gesundheitszentrum" und "medizinische Basisversorgung" - klingt eigentlich ganz gut, aber die Realität ist anders.
Viele der kleinen Gesundheitszentren sind eigentlich Bruchbuden.
Die baulichen Zustände der CSBs spotten jeder Beschreibung und deren Ausstattung ist eine Katastrophe.
Durch den fehlenden Wasseranschluss und die Abwesenheit von Strom herrschen katastrophale hygienische Verhältnisse. Die erforderliche Kühlung von Medikamenten und Impfstoffen ist im Grunde kaum möglich.

Unser Ziel:

Wir wollen die baulichen und hygienischen Verhältnisse vor Ort dramatisch verbessern und so schnell wie möglich auf einen Mindeststandard bringen.

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Fortbildung

In den kleinen Gesundheitszentren (CSBs), die über das Land verteilt sind, arbeitet gewöhnlich nur eine einzige Hebamme. Ihr Ausbildungsstand wird den Anforderungen selten gerecht.

Die Motivation der dort tätigen einheimischen Hebammen ist unglaublich hoch und so war es uns eine wahre Freude bei unserer Reise nach Madagaskar im Jahr 2017, auf Wunsch dieser jungen Hebammen Weiterbildungen anzubieten und durchzuführen.

Unser Ziel:

Wir möchten Hamburger Hebammen und ÄrztInnen zu Fortbildungs- und Trainingszwecken nach Madagaskar entsenden. Die von uns angebotenen praxisorientierten Kurse sollen die ansässigen Hebammen zum einen in die Lage versetzen, in allen denkbaren Notfallsituationen adäquat reagieren zu können.
Zum anderen sollen sie die gewonnenen Kenntnisse und Fertigkeiten später einmal selbst an junge Kolleginnen weitergeben, ganz nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

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